Baugebiet oder Biotop? Politik uneins … GA v. 27.01.19
:::::
Vabanquespiel – Initiative warnt … GA v. 28.01.19
:::::
Über formelle Fehler und materielle Fehler, über Heilungen und Korrekturen.
Das sagen die Juristen … GA
Wer und wo, was, wie und wann ...
Baugebiet oder Biotop? Politik uneins … GA v. 27.01.19
:::::
Vabanquespiel – Initiative warnt … GA v. 28.01.19
:::::
Über formelle Fehler und materielle Fehler, über Heilungen und Korrekturen.
Das sagen die Juristen … GA
::: Café Dix
Seit Monaten wabert das Gerücht, Café Dix schließt. Um das Gerücht mal etwas grade zu rücken:
(1) Bis 30. April gibt es Donnerstags einen zusätzlichen Ruhetag.
(2) Ab 1. Mai ist das Café nur noch am Wochenende (Samstag/Sonntag) geöffnet.
::: Hotel Loreley
Ende einer Ära … GA v. 25.01,19
Streit um mehr Bürgerbeteiligung … GA v. 20.01.19
Reizvolles Wagnis (Kommentar) … GA v. 20.01.19
„Kreativität der Bürger nutzen“ … GA v. 20.01.19
Vorab und um Mißverständnisse zu vermeiden: Ich bin wahrlich kein Verfechter direkter Demokratie, sondern zutiefst überzeugt vom Prinzip repräsentativer Demokratie. Aber die Reaktionen auf den – ja durchaus gemäßigten – Vorschlag der KöWIs, einen Ansatz für ein wenig mehr Bürgerbeteiligung zu wagen, stellen einem (zumindest mir) schlichtweg die Haare hoch.
Roman Limbach, seines Zeichens stellvertretender CDU-Fraktionschef, scheint die letzten Jahrzehnte auf einem anderen Planeten verbracht zu haben. Als würde die Idee von Bürgerbeteiligung jetzt erstmalig vom Baum fallen. Und nun müsse man sich das vorsichtig anschauen, überlegen, was das überhaupt ist und was man damit wollen können würde. Himmel, hat da seit den Siebzigern oder Achtzigern tatsächlich niemals jemand im Rathaus darüber nachgedacht oder geredet? War das wirklich nie ein Thema?
Was das vermeintlich mangelnde Interesse der Bürger an Beteiligung angeht, erinnert mich das eher an die unselige Zeit in den Neunzigern, wo abgehalfterte Lufthansa-Manager die Führung der Bahn enterten, als erstes aus Kostengründen die Küchen im Speisewagen durch abgepackte Sandwiches ersetzten um dann zwei Jahre später zu sagen, seht Ihr, kaum jemand benutzt noch den Speisewagen, die Kunden haben kein Interesse an einem Speisewagen, lasst ihn uns am besten ganz abschaffen. Das Interesse von Bürgern durch den aktuellen Beteiligungsgrad an minimalistischen, gesetzlich erzwungenen, uninspiriert und vor allem uninspirierend durchgeführten Veranstaltungen zu definieren … Jesses :o(
Und dass unser Bürgermeister meint, vor Unheil für unsere repräsentative Demokratie warnen zu müssen, die dadurch nicht ausgehebelt werden dürfe … Himmel-Hergott-Sakra … geht es auch eine Nummer kleiner? Das ist ein Ausmaß an Phantasielosigkeit, das schon erstaunen muß.
Es geht doch erstmal darum, mehr Transparenz überhaupt erst zu ermöglichen, Überlegungen anzustoßen und ggf. dafür nötige Strukturen auszuloten. Dass ein solcher Prozess nicht mal eben nebenbei im Rahmen der Alltagsarbeit der Verwaltung oder gar ohne Management geht, liegt eigentlich auf der Hand. Und war bspw. gut sichtbar im Rahmen der Flüchtlingsarbeit, wo erst die entsprechende Stellenschaffung eine vernünftige Arbeit ermöglichte.
Als im Herbst die Kollegin aus Solingen bei einem Infoabend über das dortige Modell der Bürgerbeteiligung berichtete, war ich zugegebenermaßen im Vorfeld eher skeptisch. Aber tatsächlich war ihr Bericht erhellend und inspirierend. Nicht zuletzt grad weil die gute Frau aus der Verwaltung kam, eine langjährige Verwaltungshistorie hatte. Und eben auch ihre eigene anfängliche Skepsis und erwartete Schwierigkeiten darstellen konnte. Vielleicht wäre es ja eine gute Idee, die Jungs und Mädels aus Solingen mal zu einem informellen Gespräch auf ein Käffchen einzuladen. So von Verwaltungsprofi zu Verwaltungsprofi.
Königswinterer Politiker fassen Haushaltsbeschlüsse (GA v. 17.01.19)
Unter anderem wurde dabei auch über das bestehende CBL (Cross-Border-Leasing) geredet. Königswinter hat seinerzeit Kläranlage und Abwassernetz vermietet und zurückgemietet.
Wenn man sich dann anschaut (und versucht, zu verstehen) was diese CBL-Geschäfte sind, weiß man nicht so recht, ob das Kopfschütteln in Lachen oder Weinen enden sollte. Geschäfte, deren Rendite sich ausschließlich aus Verlusten amerikanischer Finanzämter (vulgo: der Steuerzahler der USA) speisen. Und die auch schon vor 15 Jahren, als Königswinter sich daran beteiligt hat, nicht koscher waren.
Dass ich in diesem meinem Leben tatsächlich noch den ollen CSU-Günther Beckstein zitieren muss, hätte ich mir nicht träumen lassen …
Pressemitteilung der Bayerischen Staatskanzlei v. 3.12.02, zitiert bei einer BI gegen CBL in Recklinghausen, das ganze aus dem Internet-Archiv gefischt.

Die Hofburg.
In unserer Straße.
Dass ich das noch erleben darf.
*schnüff* … ;o)
Sanierung Drachenbrücke: Baubeginn Ende 2019.
Sanierung Tunnelkette Dollendorf-Bonn: Baubeginn 2020 irgendwann.
Eventuell. Hoffentlich. Vielleicht.
Drachenbrücke wird erst am Jahresende saniert … GA v. 11.01.19
Hier ein Nachtrag zur Wiederherstellung des Königswinterer Hofs (s. Beitrag vom 31.10.18: Der Hof ist fertig)… der WDR hat nun ein Dreieinhalb-Minuten-Filmchen der Lokalzeit Bonn in seine Mediathek gestellt. Abrufbar bis 09.01.2020.
Sanierung im Theater Königswinter

… mit der Königswinterer Altstadt zu tun? Nun – erstmal natürlich nichts!
Aber morgen, am 11.01., veranstaltet der Kaufmannsladen wieder sein Literatur-Café. Und einer der Vortragenden dort macht in Sonetten.
Als Mitglied meiner Alterskohorte komme ich natürlich nicht drumrum, dabei sofort an die Neue Frankfurter Schule und den göttlichen Robert Gernhardt zu denken.
Sonette find ich sowas von beschissen …
Wer das vom Meister persönlich hören möchte:
Ein Filmchen von den Zugaben zu einer Lesung im Mai 1991 in Kiel. Dort ab ca. 2′ 50″ – aber eigentlich ist das ganze Filmchen nett. Von der Bildqualität mal abgesehen; ist ja auch bald 30 Jahre her … ;o)
Frohes Neues – oder der Verfall des Neujahrsgrußes … (WDR-2 Video)
War schon im Radio nett … als Video noch netter ;o)